You are currently browsing the category archive for the ‘Jammerei’ category.

Wozu das alles? Heute ist ein Tag, an dem ich in den Marianengraben abtauchen und einfach verschwinden möchte…

[Zwanzig Minuten später]

Ich lese gerade den letzten Teil von Prechts “Wer bin ich…?” und bin gerade auf Epikur gestoßen. Seine fünfte Regel besagt: Gute Gedanken! Dostojewski hat es folgendermaßen auf den Punkt gebracht: “Alles ist gut. Alles. Der Mensch ist unglücklich, weil er  nicht weiß, dass er glücklich ist. Nur deshalb. Das ist alles, alles! Wer das erkennt, der wird gleich glücklich sein, sofort, im selben Augenblick.

Es gibt Momente, an denen sollte man, entgegen allen inneren Schweinhunden, Hürden, Zeter und Mordio schreienden Furien und grabestiefen Gedanken, einfach die Tür öffnen  und diesen Ort der geistigen Selbstverdammnis verlassen. DAS habe ich hiermit getan…!

Hiermit möchte ich diesen Tag offiziell zurückgeben. Folgende Begründung:

  • Die Reparatur des Unterwassermobils war alles andere als günstig (für dass, was getan wurde)
  • Ein bereits gesäter Zwiespalt wurde durch extreme Düngung zu maximalem Wachstum und schließlich zur Explosion gebracht
  • Da es sich um eine Kettenzwiespalt handelt, ist die Fortsetzung bereits anberaumt und fest datiert
  • Der Psychofisch möchte sich (sehr sehr)  viele Algensemmel kaufen und hat mich um eine wmilde Gabe gebeten

Das erfüllt die internationalen Unterwassertagesstornierungsbedingungen!

Hat in der Vergangenheit der wachsame Blick auf den Irrfisch meine ganze Aufmerksamkeit beansprucht, so bahnen sich nun dunkle Strömungen aus einer ganz anderen Richtung an. Noch kann ich nicht sagen, welches Ungemach mir droht aber als echter Schellfisch malt mir meine Phantasie die schwärzesten Visionen und alle machen sie mich nur traurig. Der Kitafisch schwimmt ganz nah bei mir, egal wo er sich gerade aufhält. Auch die Welt der Seepferdchen wird sich ändern. Ich werde keine Mühen scheuen, ihre Bahnen weiter zu verfolgen. Vielleicht übertreibe ich ein wenig und schaue bloß dorthin, wo es dunkel ist. Vielleicht sollte ich meinen Blick dem Licht zuwenden, so wie es mir auch der Kitafisch rät. Aber es ist schwer, seinen größten Ängsten zu entfliehen.
Wie es auch kommen wird, es ist das Jahr der Veränderungen…

Alte Fische sagen ja immer: “Früher war alles besser!” Entweder bin ich alt oder da ist tatsächlich was dran. So als Businessfisch hat Fisch natürlich auch sein wasserdichtes Fischbook. Gefertigt irgendwo im außerozeanischen Dellschwarm. Aber reicht es nicht, wenn im vergangenen Jahr dreimal die Grafikkarte das Zeitliche segnete und mich letztendlich in den Flossen eines beredsamen Dellvertriebsfischs landen ließ? Natürlich würde alles schneller, höher, besser und weiter werden, wenn ich ein anderes Modell nähme. Zwei Kiemenschläge später waren wir uns einig und hast-du-nicht-gesehen, war ich stolzer Besitzer eines noch hässlicheren Fischbooks als der Vorgänger. Aber es sind ja die inneren Werte, die zählen. Da sollte man sich auch nicht von solchen Äußerlichkeiten beeindrucken lassen, dass die eine oder andere Taste flugs zu entbüchsen versucht, sobald sie berührt wird. Schön, wenn der Technikerfisch gleich um die Ecke wohnt. Blöd ist jedoch, wenn man zwei Festplatten hat und ausgerechnet die mit dem Betriebssystem auf die Idee kommt, sich in den unangekündigten aber endgültigen Vorruhestand zu gehen. Das wird dann zu einer richtigen Herausforderung und treibt die eigenen Hard- und Softwareerfahrungen in ganz neue Höhen. Bei Dell legt man viel Wert auf die Ausbildung des Anwenders und überlässt es auch schon mal ihm selber, eine Festplatte aus dem Rack im Fischbook zu ersetzen. Die Spannung wird gleichsam erhöht, da Schellfisch ja nicht genau weiß, ob die richtige der beiden Platten erwischt wurde. Das stellt sich dann nach dem Formatieren heraus, wenn der Rechner entweder noch läuft (dann sind alle Daten auf ewig dahin) oder es tatsächlich nicht mehr geht, was in diesem Fall ein Erfolg ist. Ist das jetzt zu kryptisch? Es wird noch besser. Richtig turbulent wird es, wenn wir danach das Laufwerksbuchstabenlotto beginnen und erstaunt feststellen, das wir am Ende ein Unterwasserbetriebssystem auf einem Buchstaben E haben. Das mag auf den ersten Blick innovativ wirken, ist aber von Nachteil, wenn die verbliebenen Programme der zweiten Platte verzweifelt ihre Daten auf C suchen. Der gemeine Dellfisch von der Hailine flüstert dann hinter vorgehaltener Hand, dass es durchaus Möglichkeiten in der Registry gäbe, er aber mehr auf Hardware steht und die Software eigentlich gar nicht mag. Solche Indiskretionen verursachen beim Schellfisch zum einem heftige Krampfanfälle am Telefon, aber letztendlich auch viele schöne weitere Installationsstunden. Wahrscheinlich aus verschleißtechnischen Gründen blubbert man auch niemals mit dem gleichen Dellfisch sondern startet seine Mähr ganz von vorne. Immerhin gelang es mir dadurch, mein Problem rhetorisch immer ausgefeilter zu präsentieren, was allerdings nicht in jedem Fall eine Würdigung durch mundartlich abweichende Dellfische erfuhr.
Die Moral von der Geschicht, mit Fischbook von Dell, wirst du glücklich nicht!

Date Fisch

Mai 2012
M D M D F S S
« Dez    
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

Sort Fisch

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.